VIII Wenn Kunst des Theaters auch Kommuni-
Sein Theater galt als der faschistischen Ästhetik nahe. Das rhythmische Sprechen in Gruppen, die Militanz der Mäntel aus
dem Wehrmachtsfundus, darin die Unerbittlichkeiten der nackten Blöße. Das machte ihn erpressbar. Die Mäntel wurden in Wien zu sowjetischen, und damit die Rote Armee zum Kontrast zu kleistschem Rokoko-Gezwitscher, -so lachte er -,
aus der Penthesilea. Und wenn sie es gut meinten, waren sie eilig körperliche Benachteiligungen, das Stottern, die
Kindheitsdefekte zu erwähnen, wogegen er anwüte. Hätte ich ihn zum Film gebracht, der er war und der er sein wollte, in der Documenta waren wir nahe dran, wie auf dem Theater seine Wirkung und Kunst die war derer, die vom Film her
kommen, aus unserer Zeit, mit Ur-mythen der Seele geheimnisvoll und musikalisch in Bewegung und Raum verbunden.
So sehen wir ihn denn festgehalten. In schwarzem Anzug, mit bloßen Füßen. Das Glas zu Füßen abgestellt, die Papiere in
der Hand, kein Stottern mehr, als nur rufen, schreien eines, der zu flüstern kam. Dionysos Geschlecht. Satyr sein, als Heiliger usw. der Höhe. Aber man muss dafür geschaffen sein |
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