Dienstag,
den 8. September 2026

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Vor 37 Jahren, kam ich mit einer Kopie(Ludwig) unter dem Arm nach Paris. Man kann sagen, wie vom Land. Untertitel selbst gezahlt, die Kopie selbst gezahlt und ohne ein Wort Französisch zu sprechen. Weil ich auf die DDR-Schule gegangen war, acht Jahre Russisch und kein Französisch gelernt. Das war schwierig.

Aber mit dieser einen Kopie haben wir damals dann den Hitler-Film mit französischer Koproduktion gemacht, und zwar nur durch Fürsprache Französischer Freunde. Und dieser Film wiederum wurde von Susan Sontag in Paris gesehen. So ging es dann weiter mit dem Hitlerfilm nach Amerika. Und Sie sehen schon die Folgen, die ich da versuche zu entwerfen, wie ein Film arbeiten kann.

Es kam dann zu dem Parsifal Film, der in Cannes aufgeführt wurde. In einer Vorführung von Mitternacht bis zum Morgen.Zum Sonnenaufgang. Ich musste sehr kämpfen, wie überhaupt alle diese Sachen sehr viel mit Kampf zu tun haben. Und so freue ich mich, dass ich einen hohen Orden bekomme, der aus militärischem Bereich kommt, wo man in verschiedenen Rängen geehrt wird. Und es ist greifbares Heldentum, wenn man so etwas hinter sich hat. Ich hoffe, dass auch in dem Dorf, in dem ich jetzt lebe und wo ich geboren bin, dass man das entsprechend dann auch würdigt. Der Kampf geht weiter. Aber damals in Cannes war es so, dass der Film eigentlich wegen seiner Überlänge so lange wie die Oper vier Stunden, Note für Note und Wort für Wort, dass der Film in einem Porno Kino aufgeführt werden sollte. Und ich dafür gesorgt habe, dass er im Festivalhaus lief, gegen 00:00, gebinnend als alle von vorher weggingen und der Verleih sagte unser Film ist tot für uns: von 00:00 bis morgens.Nur für uns. Spezial. Denn das war wirklich ungeheuerlich. Also mehr geht nicht in einem Kino. Vier Stunden, bis zum Frühstück am Strand, dann doch von Gaumond bezahlt. Das war die letzte Vorstellung des alten Festspielhauses.

Eine solche Zusammenkunft der verschiedenen Dinge wünscht man sich natürlich. Dann gab es diese Monologe. Von denen will ich jetzt nicht reden. Ich nehme diesen Orden für die anderen Sachen, nicht für die Monologe, denn dann müsste ich nicht hier alleine stehen, für diese Monologe.

Also es ging aber weiter mit dieser Ausstellung der Installation im Centre Pompidou. Und wieder war es Frankreich. Ganz, auf ganz seltsame Weise. Man lud mich ein zu einer Retrospektive und daraus wurde eine Vorführung aller Filme im Centre Pompidou. Aber in Räumen. Wir haben für jeden Film einen Raum gehabt. Bzw. Immer vier Filme in einem Raum. Und diese Korrespondenz der Räume und der verschiedenen Dinge mit Live Kamera von Paris in das Dorf Nossendorf und von dem Dorf aus und nach Paris kombiniert, so haben wir eine neue Möglichkeit geschaffen, mit Mitteln des Films etwas zu tun. Und das hieß richtig Paris-Nossendorf. Die Franzosen haben nicht gescheut zu kommen, in diesen kleinen, unbekannten Ort, der wirklich am Ende der Welt ist, und einiger Hilfen bedurfte und sich dort zu zeigen von daher.

 

 

Da kam ich gerade her, denn es war in keinem schönen Zustand, alles, das in den Titel zu nehmen, das war der Anfang dessen, was ich jetzt tue, vor sieben Jahren und wieder mit Frankreich zusammen. Wieder mit euch zusammen. Und ich freue mich.

Wir kennen uns aus der frühen Zeit des Ludwigs in Paris zum ersten Mal RW im Film und der Bogen schließt sich. Für mich sehr schön, dass wir uns heute hier wieder treffen, nach so langer Zeit, was mit Ludwig einmal angefangen hat. In dieser Weise nun er als Minister, ich vom Lande der Geburt kommen zu können, uns die Hand zu geben und freuen über die Zeit dazwischen.

Monologe zu zweit
centerP.
Was danach

Auch das wieder gefunden in den Erinnerungen. Als Frankreich einlud in seine Botschaft in Berlin 2011. Denn Paris war der Anfang einer gegenseitgen Entdeckung.

Antwort an F.Mitterand an Paris/Aufn MMS)

Parsifal-Strand Cannes s.u.
Ludwig finale
Frederic Mitterand dann selbst honoriert als Mitglied der Academie, bevor er starb vor 2 Jahren.
zu ersten Mal wieder das Fenster des Kindes neugefertigt nach Paris gebracht, das heute wieder in N. an alter Stelle eingebaut wurde.
Kortner als Shylock und Romy in einem Raum und soviel mehr. Es war wie ein Traum. Zuhaus wieder.

Die Rede nach Erhalt der Ordens
Art et Lettres aus Paris vor 15 Jahren

Damals auch begann es dies Nossendorf wieder aufzumachen, das verlorene zu neuem Leben und was es heute ist. Mit ursprüngliher Hilfe aus Paris.

Alles Bilder der neunen alten Welt wieder

Gut dies Tagebuch zu haben. Vieles sonst verloren. Und es ging weiter nach diesem Dank und von heute alles demnächst zu berichten. Keine VorausSetzungen? Als "fachl. Stellen". Um uns im immer anderen Gewande. Dies alles aberkennend. Idiots sagte Susan dann - lachend.

Fenster öffnend die zugemauerten

Morgen am Strand 1982 nach dem Parsifal zum 1. Mal.