Als wir 1982 zum hundersten Jahr des Parsifal dies als Film wagten, wählten wir in Cannes zur Premiere für die Welt im Festspielhaus am Meer die Nacht. Ab Mittennacht bis zum früher Morgen, anstelle des geplanten Pornokinos in der Nebenstrasse des Abends, nachdem die Putzfrauen das Festspielhaus vom Tag davor freigemacht hatten. Auch um danach an den Strand des Morgens zu gehen. Das war gegen alle Regeln, denn die müden Festpielgäste und die Journalisten schliefen üblicherweise endlich. Und so war nicht nur die Festpielleitung, sondern auch der französische Verleih und Produzent bis zum Bruch aller Verbindungen dagegen. Was dann geschah, gelang bei vollem Haus. Mit bestem Ton und Bild. Im Festspielhaus selbst am Meer.
Denn Richard Wagner brauchte seinen Platz für seine Bilder und Töne und Worte mit dem Raum als Modell, den wir nun erweiterten, immer eingedenk, woher das alles kommt. Dem Kopf getreu, seine Erbschaften verwaltend. Auch in den Erweiterungen, die dazu gehören von Ludwig, dem Film-Requiem bis dem Hitler aus Deutschland, und in eine Nacht, die uns befreite, hineinführend, wo wir dies alles sehen. Denn diese Töne dienten den Bilden zu neuen Welten, erweiternd, kontrastierend, zu Erkenntnissen auch wo schmerzt und beseelt auf seine Weise.
Das war der Lohengrin bis in den Alptraum, und Tristan als Ludwigs Nacht im Wald der Schlitten oder sein einsamstes Gebet vor den Helden anderer Welten und es war ein Hitler von Parsifal bis Siegfrids Märschen ins Nichts, zum Götter Dämmerungs- Monolog der letzten Worte vor dem Ende.











Im Ton: Rienzi.
"Hier wurde das geistige Schwert geschmiedet mit dem wir siegten.."
1977
Die Musik aus R. wurde zum Signal des Barbarossa- Feldzuges gegen die SU.
















Schluss der Briefe >http://www.syberberg.de/Syberberg4_ 2025/video/Nacht1Bx264engl.mp4>>von RW an die Frauen seines Lebens
So schrieb NK. aus Moskau vor einem Jahr zur Einladung die Flime von hier 81 Jahre nach dem Ende des letzten Krieges.Zu den Filmen nun für das Demmin von 1945.
