Dienstag,
den 20. Januar 2026

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ggfls. Kom. >

 

Da wird es spannend. In der wörtlichen Übersetzung lesen wir bei Hölderlin statt
>vieles gewaltige giebts,
>viel das Furchtbare...

Und dann in neuer Variante wird aus gewaltig und aus dem Furchtaren das Ungeheure als der Mensch.

Dazu weiss Bericht zu der Auff. in Bln. aktuell aber nichts.

Animiert von der Antigonie im BE Berlin in der Übersetzung Hölderlins den originalen Hölderlin zu prüfen und dort die Varianten zur griech. Vorlage zu finden.

Und anderer Stelle lesen wir das berühmte Statement der Antigone.

In Zeiten wie den Unseren und aus den täglichen Nachrichten, wissen wir um was es geht. Seit Jahrhunderten und -Jahrtausenden. Das wir das Wort vom Ungeheuren geneigt sind anzunehmen, wo uns des Fürchterlichen im Menschen schon nicht genug ist.

Um am Ende doch wieder das Gewaltige des Menschen als eines seiner besten Möglichkeiten anzuerkennen. Wenn wir es tun und sind.

Drum wagen wir es nochmal
wie aus der Natur gewachsen
Hier aktuell auf der Bühnen des "Mut"s und der 'Welt-Entgegnung' nun Sinnwidrig der männlichen Stimme zugeordnet gegen die Rolle der Frauenbesetzung im gesetzestreuen Kreon.

Und wieder erholsame Bilder für die Augen aus dem Süden, wenn man ihn findet dort wo er es noch ist. Und es sein darf.

Das Schillermuseum in Marbach, wo heute die Hölderlin-Manuskripte und Arbeitsunterlagen liegen, wurde mit modernen Ausstellungshallen versehen, von A.Schwarz, der in Demmin zum Markt-Neubau tätig war, in unseren Demminer Gesängen.

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und so endet das dann bei Hölderlin
in dem was sie die Umnachtung nannten.